2. November 2007
Bericht vom 27/10/07 bis 1/11/07
Am Samstag (27/10/07) haben wir bis 11:00 gepennt und sind dann in das kleine Oertchen Aoraki gefahren. Dieser Ort ist naemlich das letzte Dorf vor dem Nationalpark Mt. Cook (groesster Berg in NZ). Wir haben erstmal das i-Center abgecheckt (Toi's) und sind dann zu dem Parkplatz gefahren von dem aus ein 3h return Walk in ein Tal richtung Mt Cook fuehrt. Es war relativ bewoelkt aber es hat nicht geregnet und war sogar angenehm warm. Wir sind ueber grosse Moraenenberge (die Gesteinhuegel, die Gletscher vor sich herschieben), Haengebruecken und Steine gelaufen. Nachdem wir schon bei bewoelktem Wetter das Tal vol farbenfroh (gelbes Gras mit roten Bluhten, schwarze Geroellhaufen und dunkelweisses Eis) fanden ist der Himmel aufgerissen und wir hatten das ganze auch nch bei strahlenden Sonnenschein! Echt geil. Wir haben also sozusagen alle Bilder doppelt...
Nach diesem Walk sind wir die selbe Strecke wieder zurueck gefahren (der Nachteil eines Tals, das in die hoechsten Berge fuehrt. Und haben dann nach 5 Stunden Sonnenschein uns ein neuen Rastplatz fuer die Nacht gesucht.
Am Sonntag sind wir Arthur's Pass gefahren. Dieser Pass ist die schnellste Verbindung von Christchurch (Ostkueste) zur Westkueste und auf diesem Weg kann man wohl am schnellsten sehen, welchen Einfluss der dauernde Westwind in Kombination mit den Alpen (50 gipfel ueber 3000m) auf die Vegetation in Neuseeland hat. An der Westkueste ist es gruen, viel Weideland. Je naeher man an die Alpen kommt (von Osten) desto trockener wird es, es gibt kaum Baeume (wegen trocken und NICHT wegen Hoehe), kaum Kuehe und Schafe. Die Sonne scheint in der Regel und es ist warm. Wenn man aber den Pass erreicht, dann faehrt man in ein Wolkenmeer. Und man ist umzingelt von Regenwald, der sich bis zur Ostkueste erstreckt. Wir haben all dies also im dreistuendigen Schnelldurchlauf gesehen. Das war schon beeindruckend, aber vor allem waren wir froh, als wir wieder in der sonnigen Seite waren. Am Abend sind wir dann mal wieder in einem Campingplatz (Rangiora) eingekehrt, haben Waesche und uns selbst gewaschen und Digicam, Handy und Musikgeraete aufgeladen.
Am Montag (29/10/07) sind wir das letzte Stueck der Kueste auf der Suedinsel gefahren, das wir noch nicht gesehen haben. Noerdlich von Christchurch. Wir sind in eine kleine Stadt namens Kaikoura gefahren. Dieses Staedtchen ist fuer seine Sea mammals (Meeressaeugetiere) bekannt. Man kann hier Wal und Delphin Touren machen und auch Sealions und sogar Pinguine (auch wenn sie keine mammals sind) sehen. Wir sollten aber diese Stadt am besonderen Tag im Jahr erleben. Es war naemlich Pferderennen und das ganze Dorf war da. Es war eigentlich ein Pferdekutschenrennen, diese mini Anhaenger am Pferd - keine Ahnung wie man die nennt. Wir sind also wie alle Einheimischen bei strahlenden Sonnenschein und 25 Grad auf der Wiese in der rennbahn gesessen und haben Pferde beobachtet und noch viel mehr Menschen beobachtet, die Menschen beobachten, die Pferde beobachten. Das krasseste zu erst: es gab nur einen winzigen Bierstand und der war NICHT busy!!! Und alle tranken ununterbrochen Bier. That's BYO! Es gab riesige BBQ's, die aber auch von Hotels fuer ihre Gaeste oder gleich Privatleuten waren. Es war alles irgendwie nicht so kommerziell, ausser dem Komentator, der eigentlich mehr Sponsoren aufgezaehlt hat wie Rennen zu kommentieren. Es gab aeltere Damen in faeschen Kleidern und merkwuerdigen Hueten, ganz wie man es aus England kennt. Und wenn ich sagte, dass es kaum was zu kaufen gab, dann ist der Grund dafuer womoeglich, dass es einfach 100.000 Wettstaende gab n denen die Kiwis all ihr Geld lassen. Wir haben also uns drei 2400m Rennen angeschaut und sind nach drei Stunden dann weiter gelaufen. Wollten die Halbinsel die zwischen Pferderennbahn und Stadtzentrum liegt erkunden. Das erste Stueck konnte man am Strand laufen und irgendwie kam mir ein Spruch von einem Orthopaeden gleichen Schuhverkaeufer aus Freiburg in den Kopf: " sie sollten versuchen viel Barfuss zu laufen, vor allen an Straenden". Naja, ich habs getan. Bis zum bitteren Ende (300m) ich sollte vielleicht erwaehnen, dass es kein Sandn, sondern ein Kieselstrand war. Ich hatte am rechten Fuss 4 Blasen und am linken Fuss drei. Zwei Blasen waren ca. Daumen gross. Fragt mich nicht, wieso ich das nicht frueher gemerkt habe, oder wieso ich ueberhaupt Blasen bekommen konnte. Keine Ahnung aber sie waren da. Auf jeden Fall hat dies unseren Rueckweg leicht veraendert. Wir sind ine Abkuerzung ueber die Halbinsel und nicht wie geplant am Ufer entlang gelaufen. Als wir wieder am Camper waren sind wir ein kleines Stuck aus der Stadt raus gefahren und haben an einem rastplatz direkt hinter einer Duene geparkt. Dort konnten wir noch 2Std. in der Sonne am Strand liegen bevor die Sonne unter und wir in unseren camper gingen.
Am Dienstag sind wir dann wieder Richtung Sueden gefahren, aber nicht an der Kueste entlang, sondern einen kleinen Umweg, der uns nach Hanmer Springs fuehrte. Dieser kleine Ot ist einzig und allein wegen seinen natuerlichen Quellen bekannt. Sie haben an den Quellen ein relativ grosses Thermalbad (im freien) erichtet. Wir haben daher von 11:00 bis 17:00 nichts anderes gemacht als zwischen Sonnenbaden (25 Grad und keine Wolke) und warmes Wasser baden zu wechseln. War ein ueberaus entspannter Tag.
Am Mittwoch war unser letzter (ganzer) Tag im Camper. Wir sind Nach Christchurch, bzw. zur Banks Penunsila (direkt unterhalb von C.) gefahren. Das Wetter war immernoch super, so dass wir uns in Aokoro ein Eis gekauft haben und erst mal am Ufer gesessen haben. Danch sind wir auf einen der vielen hohen (900m) Huegel dier halbinsel gefahren und haben dort eine 3 Stuendige "relax in der Sonne bei geiler Aussicht"-Pause eingelegt. Danach sind wir in ein Campsite in dem Doerfchen Diamond harbour gefahren. Wir brauchten ja Strom, um den Camper sauber zu machen. Die letzte nacht war so gut wie die 41 davor. Wir haben eines meiner mittlerweile beruehmt beruechtigten (bei Hans und mir) Omlettes gegessen. Und dann nach unserem letzten Bierchen haben wir gepennt.
Am Donnerstag (1/11/07) haben wir dann unseren Camper sauber gemacht. Von innen und sogar von aussen. der war schon mechtig dreckig. Ich dachte unser Camper waere grau, aber er war (und ist es nun wieder) weiss. Nachdem wir dann auch versucht hatten an einer tankstelle unsere Gasflaschen auffuellen zu lassen haben wir unseren "beloved camper" abgegeben. Zum Glueck warteten keine Speed, Park oder sonstigen tickets auf uns und wir bekamen sogar noch Geld fuer den verlorenen Tankdeckel und das gekaufte Motorenoel zurueck. Somit hatten wir dann eine kostenlose Taxifahrt und die Ca,perreise hatte ein gutes Ende.
Hans und ich sind jetzt immernoch im selben Raum. Naemlich in einem super schoenen Backpacker im Herzen von Christchurch. Den ersten Nachmittag/Abend habe ich mit "durch die Stadtschlappen", Telefonkarte kaufen, TV gucken und Leute kennenlernen verbracht.
Heute (2/11/07) habe ich mal wieder (nach 4 Wochen) nach Hause telefoniert und Bilder hochgeladen.
Jetzt werde ich in den naechsten Supermarkt fahren und mich mit Lebensmitteln eindecken.
Dann werd ich mir ueberlegen, wie ich die naechsten 6 Wochen meiner Reise gestalte.
Am Samstag (27/10/07) haben wir bis 11:00 gepennt und sind dann in das kleine Oertchen Aoraki gefahren. Dieser Ort ist naemlich das letzte Dorf vor dem Nationalpark Mt. Cook (groesster Berg in NZ). Wir haben erstmal das i-Center abgecheckt (Toi's) und sind dann zu dem Parkplatz gefahren von dem aus ein 3h return Walk in ein Tal richtung Mt Cook fuehrt. Es war relativ bewoelkt aber es hat nicht geregnet und war sogar angenehm warm. Wir sind ueber grosse Moraenenberge (die Gesteinhuegel, die Gletscher vor sich herschieben), Haengebruecken und Steine gelaufen. Nachdem wir schon bei bewoelktem Wetter das Tal vol farbenfroh (gelbes Gras mit roten Bluhten, schwarze Geroellhaufen und dunkelweisses Eis) fanden ist der Himmel aufgerissen und wir hatten das ganze auch nch bei strahlenden Sonnenschein! Echt geil. Wir haben also sozusagen alle Bilder doppelt...
Nach diesem Walk sind wir die selbe Strecke wieder zurueck gefahren (der Nachteil eines Tals, das in die hoechsten Berge fuehrt. Und haben dann nach 5 Stunden Sonnenschein uns ein neuen Rastplatz fuer die Nacht gesucht.
Am Sonntag sind wir Arthur's Pass gefahren. Dieser Pass ist die schnellste Verbindung von Christchurch (Ostkueste) zur Westkueste und auf diesem Weg kann man wohl am schnellsten sehen, welchen Einfluss der dauernde Westwind in Kombination mit den Alpen (50 gipfel ueber 3000m) auf die Vegetation in Neuseeland hat. An der Westkueste ist es gruen, viel Weideland. Je naeher man an die Alpen kommt (von Osten) desto trockener wird es, es gibt kaum Baeume (wegen trocken und NICHT wegen Hoehe), kaum Kuehe und Schafe. Die Sonne scheint in der Regel und es ist warm. Wenn man aber den Pass erreicht, dann faehrt man in ein Wolkenmeer. Und man ist umzingelt von Regenwald, der sich bis zur Ostkueste erstreckt. Wir haben all dies also im dreistuendigen Schnelldurchlauf gesehen. Das war schon beeindruckend, aber vor allem waren wir froh, als wir wieder in der sonnigen Seite waren. Am Abend sind wir dann mal wieder in einem Campingplatz (Rangiora) eingekehrt, haben Waesche und uns selbst gewaschen und Digicam, Handy und Musikgeraete aufgeladen.
Am Montag (29/10/07) sind wir das letzte Stueck der Kueste auf der Suedinsel gefahren, das wir noch nicht gesehen haben. Noerdlich von Christchurch. Wir sind in eine kleine Stadt namens Kaikoura gefahren. Dieses Staedtchen ist fuer seine Sea mammals (Meeressaeugetiere) bekannt. Man kann hier Wal und Delphin Touren machen und auch Sealions und sogar Pinguine (auch wenn sie keine mammals sind) sehen. Wir sollten aber diese Stadt am besonderen Tag im Jahr erleben. Es war naemlich Pferderennen und das ganze Dorf war da. Es war eigentlich ein Pferdekutschenrennen, diese mini Anhaenger am Pferd - keine Ahnung wie man die nennt. Wir sind also wie alle Einheimischen bei strahlenden Sonnenschein und 25 Grad auf der Wiese in der rennbahn gesessen und haben Pferde beobachtet und noch viel mehr Menschen beobachtet, die Menschen beobachten, die Pferde beobachten. Das krasseste zu erst: es gab nur einen winzigen Bierstand und der war NICHT busy!!! Und alle tranken ununterbrochen Bier. That's BYO! Es gab riesige BBQ's, die aber auch von Hotels fuer ihre Gaeste oder gleich Privatleuten waren. Es war alles irgendwie nicht so kommerziell, ausser dem Komentator, der eigentlich mehr Sponsoren aufgezaehlt hat wie Rennen zu kommentieren. Es gab aeltere Damen in faeschen Kleidern und merkwuerdigen Hueten, ganz wie man es aus England kennt. Und wenn ich sagte, dass es kaum was zu kaufen gab, dann ist der Grund dafuer womoeglich, dass es einfach 100.000 Wettstaende gab n denen die Kiwis all ihr Geld lassen. Wir haben also uns drei 2400m Rennen angeschaut und sind nach drei Stunden dann weiter gelaufen. Wollten die Halbinsel die zwischen Pferderennbahn und Stadtzentrum liegt erkunden. Das erste Stueck konnte man am Strand laufen und irgendwie kam mir ein Spruch von einem Orthopaeden gleichen Schuhverkaeufer aus Freiburg in den Kopf: " sie sollten versuchen viel Barfuss zu laufen, vor allen an Straenden". Naja, ich habs getan. Bis zum bitteren Ende (300m) ich sollte vielleicht erwaehnen, dass es kein Sandn, sondern ein Kieselstrand war. Ich hatte am rechten Fuss 4 Blasen und am linken Fuss drei. Zwei Blasen waren ca. Daumen gross. Fragt mich nicht, wieso ich das nicht frueher gemerkt habe, oder wieso ich ueberhaupt Blasen bekommen konnte. Keine Ahnung aber sie waren da. Auf jeden Fall hat dies unseren Rueckweg leicht veraendert. Wir sind ine Abkuerzung ueber die Halbinsel und nicht wie geplant am Ufer entlang gelaufen. Als wir wieder am Camper waren sind wir ein kleines Stuck aus der Stadt raus gefahren und haben an einem rastplatz direkt hinter einer Duene geparkt. Dort konnten wir noch 2Std. in der Sonne am Strand liegen bevor die Sonne unter und wir in unseren camper gingen.
Am Dienstag sind wir dann wieder Richtung Sueden gefahren, aber nicht an der Kueste entlang, sondern einen kleinen Umweg, der uns nach Hanmer Springs fuehrte. Dieser kleine Ot ist einzig und allein wegen seinen natuerlichen Quellen bekannt. Sie haben an den Quellen ein relativ grosses Thermalbad (im freien) erichtet. Wir haben daher von 11:00 bis 17:00 nichts anderes gemacht als zwischen Sonnenbaden (25 Grad und keine Wolke) und warmes Wasser baden zu wechseln. War ein ueberaus entspannter Tag.
Am Mittwoch war unser letzter (ganzer) Tag im Camper. Wir sind Nach Christchurch, bzw. zur Banks Penunsila (direkt unterhalb von C.) gefahren. Das Wetter war immernoch super, so dass wir uns in Aokoro ein Eis gekauft haben und erst mal am Ufer gesessen haben. Danch sind wir auf einen der vielen hohen (900m) Huegel dier halbinsel gefahren und haben dort eine 3 Stuendige "relax in der Sonne bei geiler Aussicht"-Pause eingelegt. Danach sind wir in ein Campsite in dem Doerfchen Diamond harbour gefahren. Wir brauchten ja Strom, um den Camper sauber zu machen. Die letzte nacht war so gut wie die 41 davor. Wir haben eines meiner mittlerweile beruehmt beruechtigten (bei Hans und mir) Omlettes gegessen. Und dann nach unserem letzten Bierchen haben wir gepennt.
Am Donnerstag (1/11/07) haben wir dann unseren Camper sauber gemacht. Von innen und sogar von aussen. der war schon mechtig dreckig. Ich dachte unser Camper waere grau, aber er war (und ist es nun wieder) weiss. Nachdem wir dann auch versucht hatten an einer tankstelle unsere Gasflaschen auffuellen zu lassen haben wir unseren "beloved camper" abgegeben. Zum Glueck warteten keine Speed, Park oder sonstigen tickets auf uns und wir bekamen sogar noch Geld fuer den verlorenen Tankdeckel und das gekaufte Motorenoel zurueck. Somit hatten wir dann eine kostenlose Taxifahrt und die Ca,perreise hatte ein gutes Ende.
Hans und ich sind jetzt immernoch im selben Raum. Naemlich in einem super schoenen Backpacker im Herzen von Christchurch. Den ersten Nachmittag/Abend habe ich mit "durch die Stadtschlappen", Telefonkarte kaufen, TV gucken und Leute kennenlernen verbracht.
Heute (2/11/07) habe ich mal wieder (nach 4 Wochen) nach Hause telefoniert und Bilder hochgeladen.
Jetzt werde ich in den naechsten Supermarkt fahren und mich mit Lebensmitteln eindecken.
Dann werd ich mir ueberlegen, wie ich die naechsten 6 Wochen meiner Reise gestalte.
Kategorie Neuseeland
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