1. November 2007
Bericht vom 21/10/07 bis zum 26/10/07
die tage 27/10/07 bis 1/11/07 kommen in den naechsten Tagen!
Am Sontag (21/10/07) morgen bin ich um 7:30 aufgetsanden, hab ne Dusche genossen und mir dann um 8:00 das Rugby-Finale zwischen Suedafrika und England angeschaut (15:9). Nach dem vergeblichen Unterstuetzen der Europaeer sind wir ins Informationscenter der kleinen Stadt Te Anau gefahren, weil dieses I-Center (und DoC) zustaendig ist fuer alle Wlaks in Fiordland und ich ueberlegte ja, ob ich den Milford Track im November laufen soll. Der Milford Track (bzw. die Huts sind von Nov bis Januar) ausgebucht. Also brauch ich mir darueber keine Gedanken mehr machen.
Anschliessend sind wir den ersten Teil des Southern Scenic Highway gefahren. In Invercargill haben wir einen Internet und Lebensmittel Stopp eingelegt, dann sind wir an der Kueste entlang gefahren und haben uns dort einen Parkplatz zum uebernachten gesucht. Es war verdammt windig und wir haben unseren geliebten Camper in den Windschatten einer relativ stabilen Wand gestellt.
Am Montag morgen sind wir den schoensten teil des Scenic HW (called Catlins) gefahren, wir haben oft angehalten, um kleinere Walks zu Wasserfaellen oder schoenen Buchten zu machen. Das Wetter war relativ gut, es hat nicht geregnet und das war schon mal ein riesen Schritt zur veregneten Westkueste! Uebernachtet haben wir dann an einen kleinen Campsite ca. 30km weg vom HW am Start eines Riverwalks, den ich am naechsten morgen gehen wollte.
Am Dienstag war das Wetter aber deutlich schlechter, es hat genieselt. Ich hab erst ein bisschen gewartet und bin dann trotzdem gelaufen. Der Weg war groesstenteils im Wald und daher trocken. Dafuer war er nicht wirklich schoen, einfach ein Weg im Wald. Nach 2.5h war ich wieder zurueck und wir hatten erstmal lunch, dann sind wir weiter gefahren und wollten tanken. Die Sturme in den beiden vergangenen Naechten hatte aber die meisten Orte der Region vom Stromnetz abgeschnitten, so dass die Petrolstation leider keine funktionierende Zapfsaeulen hatte. Zum Glueck hat unser Sprit noch bis zur naechsten Stadt gereicht. Dort haben wir ausser Diesel auffuellen noch in nem Cafe eine Hot Choclate getrunken und ein bisschen das Kleinstadtleben beobachtet. Danach wollten wir an eine kleine Bucht fahren wo man Pinguine auf ihrem Weg vom Meer (nach dem Fischen) zu ihren Nestern beobachten kann. Die Strasse zu dieser Bucht war aber (wegen Windschaeden) gesperrt. Wir sind daher weiter nach Dunedin gefahren. Eine groessere Stadt (die zweitgroesste der Suedinsel - 120.000) gefahren. Hier kann man auch Pinguine sehen heisst es. Wir haben hier mal wieder einen richtigen Campingplatz aufgesucht. Die Frau an der Reception sagte, dass wir die Pinguine an einem Strand an der Halbinsel von Dunedin sehen koennten. Es sei noch nicht zu spaet, also sind wir gleich los gefahren und haben dann nach halbstuendiger Suche auch den Parkplatz gefunden. Wir sind um ca. 18.45 dann einen steilen Sandweg hinunter zu den Duenen gelaufen. Die Duenen und der Strand waren wirklich wunderschoen und das Wetter war sonnig. An diesem Strand lagen ca. 15 Seelowen die dort sozusagen auf ihr Essen (die heimkehrenden Pinguine) warten. Seeloewen haben keine Angst vor Menschen, ausser diese versuchen sie aus drei Meter Entfernung (mit Blitz) zu fotographieren - wie zwei Tori-Foto-Jaeger 100m vor uns. Wir haben trotzdem noch viele Seeloewen relativ nah (10m) gesehen. Das war beeindruckend! Die Pinguine waren leider schon alle an ihren Nestern, die man nicht sehen kann, bzw. man soll dort nicht hinlaufen. Wir sind also nach ner halben Stunde dann wieder zurueck gelaufen. Es war relativ steil und fuer Hans war dieser Weg verdammt anstrenged, wir haben dann erstmal ne halbe Stunde im Camper gechillt bevor wir ins Campsite gefahren sind.
Am Mittwoch (24/10/07) vormittag sind wir in die Innenstadt von Dunedin gefahren und haben uns diese angeschaut. Dunedin ist die schoenste Stadt in Neuseeland, in der ich bisher war. Mag auch am sonnigen Wetter gelegen haben, aber mir hat die Stadt, die sogar ein paar richtige "Stein"Haeuser hat gut gefallen. Wir sind einfach durch die Innenstadt geschlabbt (Fussgaengerzonen gibt es ausserhalb Deutschlands ja nicht wirklich) und sind in einem Buchladen vor dem Lonely Planet Regal haengen geblieben. Das macht einen selbst wenn man gerade am Reisen ist richtig Lust durch die Welt zu reisen. Und wer das Cover vom Lonely Planet GERMANY nicht kennt. Wir koennen stolz sein, oder zumindest wuerde ich voll gerne nach Deutschland kommen bei dem Bild. Ein anderer Hit ist Alaska! Am nachmittag sind wir dann nochmal auf die Halbinsel gefahren, weil ich die Pinguine doch latschen sehen wollte. Wir haben also wieder am selben Parkplatz geparkt und ich bin diesmal alleine (Hans wollte nicht nochmal diesen steilen Weg hochlatschen muessen) an den Strand gelaufen. Es war windig, nein es stuermte! Nach 100m am Strand hab ich dann beschlossen, dass ich in diesem Wind, der mir tausende Nadelstiche verstetzte keine 2h auf die Pinguine warten kann. Ich hab also nur einen Seeloewen gesehen wie er versucht seinen Kopf in den Sand zu graben, um sich vom Sandsturm zu schuetzen. Ich haette mich beinahe neben ihn gesellt und es ihm gleich getan. Irgendwie war da ein gemeinsamer feind, der uns verbunden hat. Ich bin aber dann doch zu meinem Travel-Mate und unserem Camper zurueck gekehrt. Danach sind wir noch eine Nacht im Campsite geblieben und ich war erstaunt wieviel Sand man ueberall haben kann, selbst wenn man eine Winterjacke an hatte.
Am Donnerstag haben wir unseren Wassertank aufgefuellt und sind Lebenmittel einkaufen gefahren, anschliessend sind wir nach Norden in die Stadt Oamara gefahren. Oamara ist bekannt fuer seine zwei Pinguin Colonien. Nachdem wir uns im i-site ausgiebig Informationen geholt haben sind wir an den Strand gefahren, an dem man Yellow-eyed Pinguine auf ihrem Weg ans Ufer (und zu ihren Nestern) beobachten kann. An dem errichteten Shelter haben wir dann ein Maedel aus Freiburg und einen Jungen aus Loerrach (unabhaengig von einander) getroffen. Wir hatten eine lustige Wartezeit zu viert in der Sonne. Pinguine haben wir diesmal dann auch gesehen! Es ist wirklich lustig zu sehen wie so ein kleiner (Knie hoch) Vogel auf dem Bauch an Land kommt, um dann auf seinen kleinen Fuessen in winzigen Schritten den Strand hoch watschelt. Die Pings kamen einzeln so in 5 Minuten Abstand. Wir haben ca. 10 Stueck gesehen. Als wir dann gegangen sind haben wir wir an einem Aussichtspunkt zwei Pinguine 1m hinter der Absperrung (Absperrung ist fuer die Beobachter, damit sie nicht den Hang herunter fallen) geshen. Sie haben anscheinend ihr Nest in den Bueschen kurz vor den Ausichtspunkt und wolten bei dem sonnigen Wetter noch ein Sonnenbad nehmen. Gluecklicher Weise haben sie sich von den ca. 10 Menschen dort nicht stoeren lassen und haben dort mindestens 10 Minueten rumgehangen. Das war eine lustige Begegnung. Danach haben wir uns auf den Weg Richtung Sueden gemacht und an einem feldweg direkt an der Kueste die Nacht verbracht. An diesem Abend (vielleicht war es die kombination aus Sonne und Pinguinen) haben wir mehr als ein Bier getrunken und ich habe Hans dann sogar noch "Gitarre auf der Saucepan" vorgespielt waehrend ich den Deckel als Hut auf dem Kopf hatte. Es war ein lustiger Abend.
Am Freitag (26/10/07) sind wir ins Landesinnere gefahren. Wir haben noch eine Woche den Camper und haben eigentlich alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten. Nun koennen wir noch ein paar Circle fahren. Wir sind also den Highway 85 (Scenichighway) Richtung Mount Cook gefahren. Dieser Tag war wieder sonnig und was will man mehr als eine Reifenpanne auf einem schoenen Hochplateau in the middle of nowhere. Uns ist der rechte hintere Reifen geplatzt. Wir haben erstmal gecheckt, ob ich Handyempfang habe. Ja, wir koennen also den AA (=ADAC) anrufen. Wir haben es aber selbst versucht. Das erste Problem war, dass wir nicht an das Ersatzrad (fuer die Hinterachse) rankamen. Es war unter dem Auto. Nachdem wir die Rentalcompany angerufen haben war das erledigt. Das naechste Problem war es dann die Schrauben des defekten Rades zu loesen. Vier von fuenf hab ich geschafft, dann waren Schraubenschluessel zu kurz, meine Kraft zu gering oder meine Ideen ausgeschoepft. Kurz bevor wir den AA angerufen haben hat dann ein weisser Jeep angehalten. Darin sass dann eine huebsche Neuseelaenderin, die sogar einen Schraubenschluessel hatte. Mit beiden Schraubenschluesseln zusammen (der eine als Verlaengerung) war der Hebel dann lang genug und auch die letzte Schraube war geloest. In Neuseeland fahren die Engel keine gelben Autos, sondern weisse Jeeps. Wir sind dann in die naechste Stadt gefahren, um nach einem neuen spare tyre zu fragen (was sie nicht hatten) und um unsere Schrauben (fest genug) ueberpruefen zu lassen (war sogar kostenlos). Beim Tanken in der Stadt haben wir dann gemerkt, dass ich beim letzten Tanken vergass den Tankdeckel wieder aufzusetzen. Zum Glueck hatte der kleine Shop aber genau diesen Deckel. Glueck muss man haben ...
In der naechsten Stadt haben wir dann sogar ein neues Ersatzrad bekommen!
Wir sind dann mit unserem neuen Rad noch einmal 100km gefahren und haben dann an einem Rastplatz die stuermische (Wind) Nacht verbracht.
die tage 27/10/07 bis 1/11/07 kommen in den naechsten Tagen!
Am Sontag (21/10/07) morgen bin ich um 7:30 aufgetsanden, hab ne Dusche genossen und mir dann um 8:00 das Rugby-Finale zwischen Suedafrika und England angeschaut (15:9). Nach dem vergeblichen Unterstuetzen der Europaeer sind wir ins Informationscenter der kleinen Stadt Te Anau gefahren, weil dieses I-Center (und DoC) zustaendig ist fuer alle Wlaks in Fiordland und ich ueberlegte ja, ob ich den Milford Track im November laufen soll. Der Milford Track (bzw. die Huts sind von Nov bis Januar) ausgebucht. Also brauch ich mir darueber keine Gedanken mehr machen.
Anschliessend sind wir den ersten Teil des Southern Scenic Highway gefahren. In Invercargill haben wir einen Internet und Lebensmittel Stopp eingelegt, dann sind wir an der Kueste entlang gefahren und haben uns dort einen Parkplatz zum uebernachten gesucht. Es war verdammt windig und wir haben unseren geliebten Camper in den Windschatten einer relativ stabilen Wand gestellt.
Am Montag morgen sind wir den schoensten teil des Scenic HW (called Catlins) gefahren, wir haben oft angehalten, um kleinere Walks zu Wasserfaellen oder schoenen Buchten zu machen. Das Wetter war relativ gut, es hat nicht geregnet und das war schon mal ein riesen Schritt zur veregneten Westkueste! Uebernachtet haben wir dann an einen kleinen Campsite ca. 30km weg vom HW am Start eines Riverwalks, den ich am naechsten morgen gehen wollte.
Am Dienstag war das Wetter aber deutlich schlechter, es hat genieselt. Ich hab erst ein bisschen gewartet und bin dann trotzdem gelaufen. Der Weg war groesstenteils im Wald und daher trocken. Dafuer war er nicht wirklich schoen, einfach ein Weg im Wald. Nach 2.5h war ich wieder zurueck und wir hatten erstmal lunch, dann sind wir weiter gefahren und wollten tanken. Die Sturme in den beiden vergangenen Naechten hatte aber die meisten Orte der Region vom Stromnetz abgeschnitten, so dass die Petrolstation leider keine funktionierende Zapfsaeulen hatte. Zum Glueck hat unser Sprit noch bis zur naechsten Stadt gereicht. Dort haben wir ausser Diesel auffuellen noch in nem Cafe eine Hot Choclate getrunken und ein bisschen das Kleinstadtleben beobachtet. Danach wollten wir an eine kleine Bucht fahren wo man Pinguine auf ihrem Weg vom Meer (nach dem Fischen) zu ihren Nestern beobachten kann. Die Strasse zu dieser Bucht war aber (wegen Windschaeden) gesperrt. Wir sind daher weiter nach Dunedin gefahren. Eine groessere Stadt (die zweitgroesste der Suedinsel - 120.000) gefahren. Hier kann man auch Pinguine sehen heisst es. Wir haben hier mal wieder einen richtigen Campingplatz aufgesucht. Die Frau an der Reception sagte, dass wir die Pinguine an einem Strand an der Halbinsel von Dunedin sehen koennten. Es sei noch nicht zu spaet, also sind wir gleich los gefahren und haben dann nach halbstuendiger Suche auch den Parkplatz gefunden. Wir sind um ca. 18.45 dann einen steilen Sandweg hinunter zu den Duenen gelaufen. Die Duenen und der Strand waren wirklich wunderschoen und das Wetter war sonnig. An diesem Strand lagen ca. 15 Seelowen die dort sozusagen auf ihr Essen (die heimkehrenden Pinguine) warten. Seeloewen haben keine Angst vor Menschen, ausser diese versuchen sie aus drei Meter Entfernung (mit Blitz) zu fotographieren - wie zwei Tori-Foto-Jaeger 100m vor uns. Wir haben trotzdem noch viele Seeloewen relativ nah (10m) gesehen. Das war beeindruckend! Die Pinguine waren leider schon alle an ihren Nestern, die man nicht sehen kann, bzw. man soll dort nicht hinlaufen. Wir sind also nach ner halben Stunde dann wieder zurueck gelaufen. Es war relativ steil und fuer Hans war dieser Weg verdammt anstrenged, wir haben dann erstmal ne halbe Stunde im Camper gechillt bevor wir ins Campsite gefahren sind.
Am Mittwoch (24/10/07) vormittag sind wir in die Innenstadt von Dunedin gefahren und haben uns diese angeschaut. Dunedin ist die schoenste Stadt in Neuseeland, in der ich bisher war. Mag auch am sonnigen Wetter gelegen haben, aber mir hat die Stadt, die sogar ein paar richtige "Stein"Haeuser hat gut gefallen. Wir sind einfach durch die Innenstadt geschlabbt (Fussgaengerzonen gibt es ausserhalb Deutschlands ja nicht wirklich) und sind in einem Buchladen vor dem Lonely Planet Regal haengen geblieben. Das macht einen selbst wenn man gerade am Reisen ist richtig Lust durch die Welt zu reisen. Und wer das Cover vom Lonely Planet GERMANY nicht kennt. Wir koennen stolz sein, oder zumindest wuerde ich voll gerne nach Deutschland kommen bei dem Bild. Ein anderer Hit ist Alaska! Am nachmittag sind wir dann nochmal auf die Halbinsel gefahren, weil ich die Pinguine doch latschen sehen wollte. Wir haben also wieder am selben Parkplatz geparkt und ich bin diesmal alleine (Hans wollte nicht nochmal diesen steilen Weg hochlatschen muessen) an den Strand gelaufen. Es war windig, nein es stuermte! Nach 100m am Strand hab ich dann beschlossen, dass ich in diesem Wind, der mir tausende Nadelstiche verstetzte keine 2h auf die Pinguine warten kann. Ich hab also nur einen Seeloewen gesehen wie er versucht seinen Kopf in den Sand zu graben, um sich vom Sandsturm zu schuetzen. Ich haette mich beinahe neben ihn gesellt und es ihm gleich getan. Irgendwie war da ein gemeinsamer feind, der uns verbunden hat. Ich bin aber dann doch zu meinem Travel-Mate und unserem Camper zurueck gekehrt. Danach sind wir noch eine Nacht im Campsite geblieben und ich war erstaunt wieviel Sand man ueberall haben kann, selbst wenn man eine Winterjacke an hatte.
Am Donnerstag haben wir unseren Wassertank aufgefuellt und sind Lebenmittel einkaufen gefahren, anschliessend sind wir nach Norden in die Stadt Oamara gefahren. Oamara ist bekannt fuer seine zwei Pinguin Colonien. Nachdem wir uns im i-site ausgiebig Informationen geholt haben sind wir an den Strand gefahren, an dem man Yellow-eyed Pinguine auf ihrem Weg ans Ufer (und zu ihren Nestern) beobachten kann. An dem errichteten Shelter haben wir dann ein Maedel aus Freiburg und einen Jungen aus Loerrach (unabhaengig von einander) getroffen. Wir hatten eine lustige Wartezeit zu viert in der Sonne. Pinguine haben wir diesmal dann auch gesehen! Es ist wirklich lustig zu sehen wie so ein kleiner (Knie hoch) Vogel auf dem Bauch an Land kommt, um dann auf seinen kleinen Fuessen in winzigen Schritten den Strand hoch watschelt. Die Pings kamen einzeln so in 5 Minuten Abstand. Wir haben ca. 10 Stueck gesehen. Als wir dann gegangen sind haben wir wir an einem Aussichtspunkt zwei Pinguine 1m hinter der Absperrung (Absperrung ist fuer die Beobachter, damit sie nicht den Hang herunter fallen) geshen. Sie haben anscheinend ihr Nest in den Bueschen kurz vor den Ausichtspunkt und wolten bei dem sonnigen Wetter noch ein Sonnenbad nehmen. Gluecklicher Weise haben sie sich von den ca. 10 Menschen dort nicht stoeren lassen und haben dort mindestens 10 Minueten rumgehangen. Das war eine lustige Begegnung. Danach haben wir uns auf den Weg Richtung Sueden gemacht und an einem feldweg direkt an der Kueste die Nacht verbracht. An diesem Abend (vielleicht war es die kombination aus Sonne und Pinguinen) haben wir mehr als ein Bier getrunken und ich habe Hans dann sogar noch "Gitarre auf der Saucepan" vorgespielt waehrend ich den Deckel als Hut auf dem Kopf hatte. Es war ein lustiger Abend.
Am Freitag (26/10/07) sind wir ins Landesinnere gefahren. Wir haben noch eine Woche den Camper und haben eigentlich alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten. Nun koennen wir noch ein paar Circle fahren. Wir sind also den Highway 85 (Scenichighway) Richtung Mount Cook gefahren. Dieser Tag war wieder sonnig und was will man mehr als eine Reifenpanne auf einem schoenen Hochplateau in the middle of nowhere. Uns ist der rechte hintere Reifen geplatzt. Wir haben erstmal gecheckt, ob ich Handyempfang habe. Ja, wir koennen also den AA (=ADAC) anrufen. Wir haben es aber selbst versucht. Das erste Problem war, dass wir nicht an das Ersatzrad (fuer die Hinterachse) rankamen. Es war unter dem Auto. Nachdem wir die Rentalcompany angerufen haben war das erledigt. Das naechste Problem war es dann die Schrauben des defekten Rades zu loesen. Vier von fuenf hab ich geschafft, dann waren Schraubenschluessel zu kurz, meine Kraft zu gering oder meine Ideen ausgeschoepft. Kurz bevor wir den AA angerufen haben hat dann ein weisser Jeep angehalten. Darin sass dann eine huebsche Neuseelaenderin, die sogar einen Schraubenschluessel hatte. Mit beiden Schraubenschluesseln zusammen (der eine als Verlaengerung) war der Hebel dann lang genug und auch die letzte Schraube war geloest. In Neuseeland fahren die Engel keine gelben Autos, sondern weisse Jeeps. Wir sind dann in die naechste Stadt gefahren, um nach einem neuen spare tyre zu fragen (was sie nicht hatten) und um unsere Schrauben (fest genug) ueberpruefen zu lassen (war sogar kostenlos). Beim Tanken in der Stadt haben wir dann gemerkt, dass ich beim letzten Tanken vergass den Tankdeckel wieder aufzusetzen. Zum Glueck hatte der kleine Shop aber genau diesen Deckel. Glueck muss man haben ...
In der naechsten Stadt haben wir dann sogar ein neues Ersatzrad bekommen!
Wir sind dann mit unserem neuen Rad noch einmal 100km gefahren und haben dann an einem Rastplatz die stuermische (Wind) Nacht verbracht.
Kategorie Neuseeland
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